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Gemeindereise

Kulturreise in die Westschweiz

Donnerstag bis Sonntag, 22.- 25. September 2022

Ökumenisch unterwegs: Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Landquart und die römisch-katholische Pfarrei Landquart bieten eine gemeinsame Reise an. Sie führt uns in die Romandie mit ihren einflussreichen Kulturlandschaften. Entscheidend prägen sie die moderne Schweiz bis heute und damit auch das ökumenische Leben unserer Kirchen.

Das Programm der Reise finden Sie gleich hier unten – oder in der Ausschreibung auf Papier. Es gibt Vieles zu entdecken!

Gemeinschaft, spirituelle Momente und Entspannung gehören jedoch genauso sehr zu unseren Reisezielen. Es bleibt genügend Zeit für eigene Erkundungen oder ein Gläschen en ambiance conviviale.

Ihre Anmeldung ist erbeten bis Mitte Juni, mit dem Talon der Ausschreibung oder per e-mail oder Telefon an die Sekretariate der Pfarrämter.

Auf gemeinschaftliches Unterwegssein im Geist der Lebensfreude und der Ökumene freut sich sehr das Vorbereitungsteam mit Veronika Eckerle, Pfr Gregor Zyznowski und Pfr Daniel Bolliger.

 

Donnerstag, 22. September 2022

  • Anfahrt mit dem Zug, Mittagessen im Hotel.
  • Nachmittags geführter Rundgang durch die drei Altstadtquartiere von Freiburg
  • Abends Begegnung mit Bruder Adrian (Prof. Dr. A. Schenker) und der Gemeinschaft im Dominikanerkonvent St. Hyacinthe, Tagzeitengebet (Vesper) und
  • Nachtessen im Konvent

Freitag, 23. September 2022

  • Frühstück im Hotel und Fahrt mit dem Car via Murten - Neuchâtel nach La Chaux-de-Fonds, Uhrenmetropole, drittgrösste Stadt der Romandie und Zentrum des Jugendstils in der Schweiz
  • Führung im Internationalen Uhrenmuseum mit 4‘000 aussergewöhnlichen Exponaten
  • Mittagessen in der Region
  • Weiterfahrt via Le Locle - Les Ponts-de-Martel - Grandson nach Romainmôtier
  • Besichtigung der berühmten Abteikirche, anschliessend freier Aufenthalt
  • Rückfahrt über Payerne nach Fribourg und Abendessen in der Stadt

Samstag, 24. September 2022

  • Frühstück im Hotel und Fahrt mit dem Car via Romont nach Lausanne
  • Rundfahrt mit dem Schaufelraddampfer auf dem Genfersee und
  • Mittagessen an Bord
  • Besuch der reformierten Citykirche Saint-François
  • Freies Flanieren durch die Altstadt oder am See
  • Abendessen im Hotel

Sonntag, 25. September 2022

  • Frühstück im Hotel und Fahrt mit dem Car nach Corsier-sur-Vevey
  • Geführter Besuch des Charlie Chaplin- Museums, Verweilen im Garten
  • Mittagessen im Restaurant und Rückreise im Zug nach Landquart

 

Preis

815.- bis 920.- (je nach Zahl der Teilnehmenden)

180.- bei Einzelzimmer (pauschaler Aufpreis)

Im Preis sind inbegriffen:

•die Übernachtungen in guten Mittelklassehotels

•alle Fahrten mit Car, Zug und Schiff

•sämtliche Mahlzeiten, Eintritte und Führungen

 

Unsere Hotels

Hotel Alpha, 1700 Fribourg

Hotel Mövenpick, 1007 Lausanne

 

Zur Ausstrahlung unserer Reiseorte – spirituell und global:

 

Fribourg hat das Zusammenleben und den Ausgleich der Konfessionen im Bundesstaat massgeblich mitgeformt, indem es der katholischen Theologie und ihren Vertretern und Gemeinschaften Entfaltungsräume und eine Hochschule gab, die bis dahin in der Eidgenossenschaft fehlten – und deren Alltag heute ein Bild der Weltkirche darstellt mit Menschen aus Afrika, Asien und letztlich der ganzen Welt.

Lausanne und die Waadt sind eine der protestantischen Wiegen des Freisinns in der Schweiz – und damit ihres Weges durch den Kulturkampf hindurch hin zu einem liberalen, toleranten Umgang des Staates mit den Kirchen und ebenso der Kirchen untereinander, wie er heute in den Altstadtkirchen in Lausanne in origineller Weise spürbar wird.

La Chaux-de-Fonds und der Jura wurden unter anderem dank hugenottischen und jüdischen Immigranten zum Weltmarktleader der Zeitmessung – und prägen damit das Ansehen der Schweiz in alle Kontinente und Religionen hinein.

Romainmôtier ist das vermutlich älteste Kloster in der Schweiz und war architektonisch und spirituell eng mit Cluny verbunden – eine eindrückliche Erinnerung daran, dass wir alle aus der gemeinsamen Westkirche und aus dem gemeinsamen europäischen Abendland kommen.

Vevey schliesslich ist als Wohnsitz und heute Museumsort für Charlie Chaplin eine Erinnerung daran, dass auch unsere modern times trotz ihrer segensreichen technischen Errungenschaften vor allem Eines brauchen: Menschlichkeit – und ihre vielleicht subtilste Ausdrucksform, den Humor.